Nach der vollständigen Umstellung des Deutschen Judo-Bundes (DJB) auf ein modernes Graduierungssystem konnten nun zahlreiche Nachwuchssportler ihre neuen Gürtelfarben in Empfang nehmen.
Weg von der Momentaufnahme, hin zur Entwicklung
Das alte Prüfungssystem, das bis 2022 auf einer starren Abfolge von Techniken an einem einzigen Prüfungstag basierte, gehört der Vergangenheit an. Seit Anfang 2024 ist das neue Modell verpflichtend. Der Fokus liegt nun nicht mehr nur auf der punktuellen Leistung, sondern auf der trainingsbegleitenden Entwicklung der Judokas.
Unter der Anleitung von Bezirksprüfungsreferent Igor Kurtzik, der das System in den Vereinen etabliert, und dem engagierten Trainerteam um Philipp Grau, Ronald Eisenhauer, Beate Toledo, Norbert Barwig und Bernd Jäger, wurde intensiv auf die neuen Anforderungen hingearbeitet. Das Besondere: Die Sportler können nun flexibler Techniken aus einem Pool wählen, was eine individuellere Förderung ermöglicht.
Der Verein blickt stolz auf eine lange Liste erfolgreicher Prüflinge, die den entsprechenden Reifegrad auf der Matte bewiesen haben:
8. Kyu (Weiß-Gelb): Liano Shayn Maysiuk
7. Kyu (Gelb): Aliou Conde, Artiom Petruta und Tilian Bischofberger
6. Kyu (Gelb-Orange): Artur Weber, Emilio Fuhrmann, Lias Simon Probst, Jaymian Maysiuk, Jaylee Jolie Maysiuk, Klara Kuhle, Idress Chekaik-Chaila, Eljano Michel, Kira Marie Schneider, Batuhan Arslaner, Michael Wertz, Valentin Fleschenberg, Tunar Enes Haqverdiyev sowie Ugur Haqverdiyev.
4. Kyu (Orange-Grün): Daniil Cirnat, Arsenij Schmierer, Dimitru Lazarev, Tayron Maysiuk und Maximilian Müttel.
Der 1. JCW gratulierte allen Teilnehmern herzlich. Die hohe Anzahl an erfolgreichen Graduierungen unterstreicht, dass das neue System im Wormser Traditionsverein bereits Früchte trägt und die Motivation der jungen Talente ungebrochen ist.
