1. Judo-Club Worms e.V.

Tolle Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften in Wiesbaden

Am letzten April-Wochenende fanden im hessischen Wiesbaden die Deutschen Einzelmeisterschaften der Ü30 statt. Der 1. Judo-Club Worms ging mit drei „Veteranen“ an den Start. Unter den Teilnehmern war ein weit gestreutes Feld mit ehemaligen Bundesligakämpfern bis hin zum Olympia-Bronzemedaillengewinner.

Den Start machte Michael Eich in der Gewichtsklasse bis 90kg. Für Michael war es seit vielen Jahren das erste Turnier. An dem Gefühl, seit dem frühen Erwachsenenalter nach so vielen Jahren mal wieder auf der Tatami zu stehen, hat sich nichts geändert. Die Aufregung vor dem Kampf ist immer noch sie selbe, so Michel. Er startete im Männerbereich M6 gegen Albert Mondt. Nach einem intensiven Griffkampf fand Michael immer besser in den Kampf. Leider wurde er im Boden in einen Haltegriff genommen, aus dem er sich nicht befreien konnte. Durch eine Knieverletzung konnte er im kleinen Finale nicht antreten und beendete das Turnier mit einem fünften Platz.

Im Männerbereich M5 -90kg startete der Aktiven-Trainer Bernd Jäger. Zuerst startete er gegen Olaf Lange aus Hamburg. Bernd konnte den Kampf offen gestalten und versuchte seinen passiven Gegner stets mit seiner Spezialtechnik zu werfen. Leider konnte Bernd in der Wettkampfzeit keine zählbare Wertung erzielen. Das Kampfgericht entschied – trotz dass Bernd der aktivere Kämpfer war – seinem Kontrahenten den Sieg zu. Auch im darauffolgenden Kampf konnte Bernd seinen Gegner, der sich sichtlich mit Scheinangriffen über die Zeit brachte, nicht entscheidend werfen. Auch hier musste sich Bernd der  umstrittenen Entscheidung beugen und schied vorzeitig aus. Der bis 81kg kämpfende Eugen Simon konnte sich nach zwei Siegen ins Halbfinale vorkämpfen. Hier musste er sich nach einer Unachtsamkeit, für die sein Gegner einer Waza Ari Wertung erhalten hat, geschlagen geben. Im Kampf um Platz Drei traf er auf seinen Dauerrivalen Trauzettel. Beide Kämpfer hatten in der ersten Wettkampfminute bereits zwei Passivitätstrafen. Da sich beide Kämpfer bereits mehrmals auf den Turnieren begegnet sind, wissen beide um die Stärken des anderen. Leider erhielt Eugen eine weitere Bestrafung, was das Ende des Kampfs bedeutete. Somit konnte er einen tollen fünften Platz erreichen.

Als Betreuer standen den Wettkämpfern der aktiven Trainer Norbert Barwig und der Jugendtrainer Patrick Alberti zur Seite. Norbert Barwig war mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden. Die Kampfrichterentscheidungen hätte man durchaus auch den Wormser Athleten zusprechen können. Das wichtigste ist natürlich das es keine großen Verletzungen gab und alle Wormser wieder Gesund mit nach Hause gefahren sind.